Struktur / Ablauf
Nachdem 2009 die Idee, drei Jugendkulturvereine in die Mitgestaltung des Festivals einzubeziehen mehr als erwartet aufgegangen ist werden dieses mal drei weitere Gruppen (Astralzone, Radios CZ, cultureWork) und viele weitere Kulturtreibende in das Gesamtgeschehen involviert.
An definierten Plätzen und Zeiten haben sie in der offenen Atmosphäre des Festivals die Möglichkeit ihr Wesen und ihre Mission darzustellen – das internationale und kreative Flair ermöglicht in diesem Kontext automatisch eine erneute Ortung – ein Gewinn für alle Beteiligten für den weiteren Austausch.
- Waren 2009 der KV Lepschi & KV Epos4 jeweils eigenständig für die musikalische Programmierung der Wald Bühne (Fusion Floor) verantwortlich, gestalten sie dieses mal die Abende gemeinsam, wobei der Schwerpunkt bei Lepschi in der Koordination des Programms liegt und sich Epos4 vor allem um den Ausbau des Deck 16 kümmert (eine multifunktionale 80m2 Holzkonstruktion auf mehreren Ebenen als interaktives & verspieltes Biotop der kreativen Waldviertler Jugendszene.) Dieses wird in Folge die kommenden Festivals sukzessiv räumlich und dekorativ weiterentwickelt und bildet dadurch ein nachhaltiges Dokument der Festivalgeschichte.Tagsüber wird der Fusion Floor von lieben Leuten rund um den Cosmic Kindergarden durch die Koordination und Betreuung diverser Workshops belebt. Den Idealen der lokalen Jugendkultur werden hier Themen zu alternativer Lebensformen, natürliches Elternsein, Entspannung und Meditation, Achtsamkeit und Kommunikation, Permakultur, Gartengestaltung,…. näher gebracht. (siehe auch „Workshops“)
- Die experimentelle Zone im Mühlraum wird während der Festival-Abende wieder vom KV sub etasch kuratiert, koordiniert und betreut.Tagsüber werden der KV cultureWork in diesen Räumlichkeiten der Mühle Multimedia- & DJ-Workshops abhalten, die in teils programmierte Jamsessions und im weiteren in die geplanten Abendprogramme der sub etasch organisch übergehen. Das Ziel ist es, das sich aus dem festen Abendprogramm zum Ende hin wieder offene Jamsessions entwickeln – sozusagen eine Fusion von Künstlern, Kulturvereinen und Gästen im freien Rahmen. Dazu lädt die sub etasch heuer auch Künstler und Musiker des Wiener Kulturvereins „viennese soulfood“ ein.
- Der KV Astralzone wird mit KV cultureWork und verschiedensten Künstlern aus dem In- und Ausland mit dem „Klang-Raum-Schiff“ eine multidimensionale Installation aus Licht und Klang auf der Spielwiese hinter dem kleinen Mühlhaus realisieren und einen musikalischen Bogen von indischer Klassik zur aktuellen, elektronischen Musik spannen.Als Grundlage dient teilweise die “Kosmische Oktave”. In diesem System werden die verschiedenen Schwingungsbereiche der Planetenzyklen oder Molekularstrukturen herauf-, bzw. herunter bis in den hörbaren Bereich oktaviert und als musikalischer Rahmen verwendet.
- Der freie Internet-Radio Sender Radios CZ mit seinem Sitz in der tschechischen Grenzregion des Bezirks Jindrichuv Hradec hat sich zur Aufgabe gemacht junger antikommerzieller Musik aus Tschechien und dem angrenzenden Ausland eine unkomplizierte Plattform zu bieten.Im Festival Kontext werden hier die vorhandenen Ressourcen beim Mitgestalten des Musikprogrammes eingebracht und ein gemütlich eingerichteter Platz für T-Shirt Druckworkshop mit Kohlebügeleisen und gutem Tee dient am Festivalgelände als Anlaufstelle für weitere grenzüberschreitende Vernetzung.
- Die „Agora“ – Konzert & Performance Bühne wird von allen gemeinsam gestaltet.
Eine Fusion mit weiteren Jugendkulturvereinen und Initiativen wird für die Vielfalt der kommenden Festivals angestrebt, ohne sich in der Beliebigkeit zu verlieren.
