Nachdem in den letzten Jahren die Anzahl der teilnehmenden Vereine und Initiativen kontinuierlich angestiegen ist (2009 = 3 Vereine, 2010 = 6 Vereine) und die Idee über unsere Erwartungen hinaus Anklang fand werden diesmal sechs weitere Gruppen in die Gestaltung des Festivals einbezogen:
Lames, .ditiramb, Recycling Buddha, El Carracho, Wooddok, Line in
An definierten Plätzen und Zeiten haben sie in der offenen Atmosphäre des Festivals die Möglichkeit ihr Wesen und ihre Mission darzustellen – das internationale und kreative Flair ermöglicht in diesem Kontext automatisch eine erneute Ortung – ein Gewinn für alle Beteiligten für den weiteren Austausch.
Kurzer Überblick der teilnehmenden Kräfte:
Lames
Der Verein Lames plant die Errichtung einer Tag- und Nachtspielplatz-Dokudisco und die Programmierung einer interaktiven audio-visuellen Spiellandschaft in Kooperation mit anderen Gruppen und Kreativen am Gelände. Dabei sollen Teile des Geschehens auch via Internet gestreamt werden.
.ditiramb
Der Interkulturelle Verein .ditiramb bemüht sich seit 2 Jahren um die Etablierung einer sichtbaren Butoh-Szene in Österreich und macht mit einem 9-tägiges Workshop für Anfänger & Fortgeschrittene, gefolgt von einer Aufführung, am Tree of Life – Festival Station. Weiters sind Beiträge visueller und literarischer Form in Arbeit.
Recycling Buddha
Das im Aufbau befindliche Label Recycling Buddha wird während des Festivals am Dachboden der Mühle durch das Mitwirken von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit den akkustischen Ressourcen am Festival-Gelände eine interaktive Musik-CD produzieren und am letzen Tag des Happenings präsentieren.
El Carracho
Die Mitglieder von El Carracho planen einen „Betriebsausflug“ nach Kautzen um Ideen und Ansätze ihres eigenen Partyzipations Festival (Ende Juli 2011) beim „Tree of Life“ Festival zu übersetzen und dadurch die Saat für künftige Kooperationen zu legen.
Wood.dok
Der Verein Wood.dok bezweckt die Förderung der audiovisuellen Dokumentation über gesellschaftliche Prozesse in der Grenzregion Österreich-Tschechien. Das „Tree of Life“-Festival ist eine der Stationen des Dokumentarfilms mit dem Arbeitstitel “Jugendkultur im Waldviertel” für die lebhafte Darstellung der Situation in dieser Region.
Line in
Grundidee von Line in ist die Schaffung einer Plattform für eine erfolgreiche Kommunikation zwischen KünstlerInnen aus den Bereichen Literatur, Musik, Film, Theater, Tanz, bildende bzw. angewandte Kunst, Architektur und visuelle Kunst & allen anderen weltweit. Der interkulturelle Verein stellt einerseits das schnell wachsende Netzwerk für die Auswahl und Einladung interessanter Persönlichkeiten für künftige Teilnahmen am Tree of Life-Festival zur Verfügung, anderseits setzt er es für die gezielte Öffentlichkeitsarbeit ein.
sub etasch
Die experimentelle Zone im Mühlraum wird während der Festival-Abende wieder vom KV sub etasch kuratiert, koordiniert und betreut. Erweitert wird das Spektrum diesmal mit dem Programmpunkt der angewandten politischen Theorien.
Lepschi
Der Verein Lepschi, mit dem Hang zur Grenztranszendenz, setzt sich diesmal träumerisch und künstlerisch mit dem Festival-Thema „Der Tanz des Schamanen“ oder „Das Gespräch mit dem Abendfalter“ auseinander.
EPOS4
Auch dieses Jahr wieder vernetzt EPOS4 seine Kräfte im August nach Kautzen um die Entwicklung der Kulturbühne „Deck 16“ am Fusion-Wald-Floor weiter zu treiben. Hier wirken wir multifunktional mit um einen lebenden „Fusion Floor“ zu betreuen, zu erhalten, zu pflegen und in die nächste Liga zu heben. Konzept, Installation, Aufbau, Abbau, Booking, Technik, etc.
Radios CZ
Der freie Internet-Radio Sender Radios CZ mit seinem Sitz in der tschechischen Grenzregion des Bezirks Jindrichuv Hradec hat sich zur Aufgabe gemacht, junger antikommerzieller Musik aus Tschechien und dem angrenzenden Ausland eine unkomplizierte Plattform zu bieten. Im Festival Kontext werden hier die vorhandenen Ressourcen beim Mitgestalten des Musikprogrammes eingebracht und ein gemütlich eingerichteter Platz für T-Shirt Druckworkshop mit Kohlebügeleisen und gutem Tee dient am Festivalgelände als Anlaufstelle für weitere grenzüberschreitende Vernetzung.
Avaloka meets Astralzone
Nach langjähriger Erfahrung im Veranstaltungsbereich unter dem Label Avaloka und Astralzone verschmelzen diese beiden innovativen Initiativen zu einer kosmischen Healing Area im Zeichen der Lotus-Blüte. Die mobile Variante macht nun erstmals Station am Tree of Life – Festival und durchflutet das Festgelände mit neuem heilenden Licht.
Culturework
Der Verein Culturework wird diesmal eine CD-Compilation der Konzerte anfertigen und zum akkustischen Programm der Lotus-Blüte beitragen. Des weiteren sind die Künstler als kreative Bienen/Falter und Blumen auf und für alle anderen Stationen wirksam.
Die „Agora“
Konzert & Performance Bühne wird von allen gemeinsam gestaltet.
Eine Fusion mit weiteren Jugendkulturvereinen und Initiativen wird für die Vielfalt der kommenden Festivals angestrebt, ohne sich in Beliebigkeiten zu verlieren.