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Specials

Der TarabE Baum
(Performance)

Der Samen für die Idee des TarabE-Projekts wurde letztes Jahr am Tree of Life gesät.

Während alle entspannt den sonnigen Nachmittag genossen, freute Bairak sich riesig darüber, zum ersten Mal auf einem Festival aufzulegen. Als DJ hat er in Istanbul angefangen, wo er nach seiner Flucht aus Syrien drei Jahre gewohnt hat. Als er 2015 gezwungen wurde, nach Österreich zu kommen, lernte er, fast unmittelbar nach seiner Ankunft, Ilse kennen. Nicht viel später gab er ihr den Spitznamen "Tarabi", was auf arabisch "mein Tarab" bedeutet.
Obwohl Ilse die vereinfachte Bezeichnung mindestens hundert Mal erklärt hatte und diesen Spitznamen mittlerweile an ihr Kollektiv "Journey to Tarab" geliehen hatte, verstand sie erst nach Bairaks Set am Tree of Life Gathering 2017 die wahre Bedeutung des Wortes "Tarab". Und das gleiche gilt für Bairak selbst.

Genau in diesem Moment traten sie zum ersten Mal in einer ekstatischen Trance auf. Bairak war sehr überrascht, dass sich seine spontane Auswahl der Tracks deutlich von der Vorbereitung des Sets unterschied. Ilse andererseits, wurde eine Marionette der gespielten Musik. Obwohl Bairak und Ilse die Kontrolle über ihre freiwilligen Aktionen verloren hatten, erlebten sie permanent ein starkes Gefühl ultimativer Freiheit und vollkommener Harmonie.

Dieser veränderte Bewusstseinszustand hat immer noch eine lebensverändernde Wirkung auf beide. Sie wurden sich ihres Sinns bewusst: die Verbreitung der ekstatischen Trance. Eine solche Mission mag ehrgeizig klingen, aber der Samen wird gepflanzt und der Baum wird weiter wachsen.
TarabE freut sich darauf, auf dem diesjährigen Tree of Life Jubiläum etwas frisches Wasser zu holen.

www.facebook.com/tarabE.performance


Deceleration von nenaneno
(Walking Act)

Ein Grundelement dieser Performance ist die Metamorphose,die Verwandlung des Körpers in Lebensformen wie Tiere, Pflanzen, oder auch leblose Objekte, in welcher wir unser definiertes Ego auflösen, und während der unsere gespeicherten Erinnerungen einen universellen Ausdruck erfahren.

Das große Thema ist das Leben an sich. Leben - Vergänglichkeit - Tod - Wiedergeburt.

Die Schnelligkeit, die rasante Entwicklung und die Kurzlebigkeit der Eindrücke unserer Zeit beschäftigen mich zudem persönlich sehr! Als Performancekünstler Zeichen zu setzen betrachte ich dabei als Verantwortung.

Weg vom HIGHNOON und rein in die kleinste Zelle der Wahrnehmung. Sowohl für den Darsteller selbst als auch für das Auge des Betrachters. Der Mensch soll Gelegenheit bekommen, darstellende Kunst wie ein Gemälde betrachten zu können und die unendlichen Facetten seines Ausdrucks zu erfahren. Mutter Erde dabei als nährenden Boden und Inspiration zu erfahren, ist Teil dieser Performance.Minimalistisch und einfach, wie Mutter Natur uns seit Jahrmillionen lehrt, sind Inhalt und Drama dessen, was ich mit dieser Arbeit an jenen Ort bringen möchte, der nun seid 20 Jahren Kunst und Kultur auf so wunderbare Weise erfährt.

www.facebook.com/NenaNeno-1560269790870862


Wassertempel

Nachdem sich letztes Jahr durch den hohen Aufwand für die Bewältigung der behördlichen Maßnahmen (Stichwort: Umweltschutz) das Projekt des Wassertempels nicht mehr hat umsetzen lassen, nehmen wir heuer erneut einen Anlauf. Unter der Leitung des Designers und Architekten Andreas Hofmann (www.hof-mann.at) wird an einem Prototypen des „Wassertempels“ getüftelt, entworfen und experimentiert. Ein erster, kleiner Wassertempel soll am „Tree of Life“ Gelände entstehen und auf seine „Usability“ gleich in der Praxis des Festivaltreibens getestet werden.

Ziel ist es, die belebende Idee des Wassertempels auch auf andere Festivals (in entsprechenden, variablen Größen) zu integrieren und dabei dem „Wesen des Wassers“ bei feierlichen Zusammenkünften eine mitgestaltende Rolle zu geben.