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Lumen Park

Lichtspielplätze gliedern das gesamte Fest-Gelände

Teresa König aka Resa Lut wurde am Sonntag dem 9. Juni 2002 um 8 h früh Mutter ihrer ersten Tochter Maria Lovies. Das Spannende an der Geburt: sie fand direkt am Festival-Gelände, nicht weit vom Waldhafen (DJ-Floor), unter Aufsicht von Ärzten und Hebammen während des Festivals im „Yamma“ (Lehmhaus, errichtet von Manfred Stein junior) statt.

Seither ist die mittlerweile renommierte Künstlerin und Visualistin fixer Bestandteil der Tree of Life Kern-Crew und zeichnete die letzten Jahre vor allem für die Gestaltung der Agora-Stage (Hauptbühne) verantwortlich.

Nachdem wir nun einige gravierende räumliche Veränderungen am Gelände umsetzen - der traditionelle Marktplatz der Agora wird auf eine andere Wiese verlegt, die Drachenwiese wird ausgebaut, der Wald wird mit sog. „Off Shore Floors“ bestückt, der Eingangbereich wird verlegt, etc - kam Teresa die Idee, das gesamte Gelände mit einem „Lichtspielplatz“ zu gliedern und lud dazu 16 Kollegen und 9 Studenten der „Academy of Visionary Art – Vienna“ ein, dieses neue Projekt, den „Lumen Park“, mitzugestalten.

Folgende Auswahl steht am optischen Menü-Plan des Lumen Parks:

Lucent Dragon

Der „leuchtende Drache“ ist ein interaktives Riesenmaschinenspielzeug mit 4 Meter Durchmesser und wird über 2 Fahrräder angetrieben – alles in der Maschine beginnt sich zu drehen und zu leuchten - die Drachenwiese wird ihrem Namen mit dieser tobenden Bestie in vollen Zügen gerecht.
Resa Lut in Kooperation mit Peter Rabensteiner
www.facebook.com/leuchtkraft.illumination
vimeo.com/leuchtkraft

Digital Reality – interaktive Lichtobjekte

Konzept für eine multimediale, interaktive und frei skalierbare Installation. Die Installation besteht aus physikalischen Entitäten, in weiterer Folge “Objekte“ genannt. Die Objekte werden im Raum positioniert und treten über sogenannte Schnittstellen mit den Ausstellungsbesuchern in Kontakt. Dieser Kontakt kann unidirektional (Objekte können entweder senden oder empfangen), oder bidirektional (Objekte können senden und empfangen) sein. Beispiele für sendende Schnittstellen sind Lichtemitter, Schallerzeuger und Elektromotoren. Beispiele für empfangende Schnittstellen sind Kameras, Mikrofone und Entfernungssensoren.

Wolfgang Magerl
wmagerl.com/portfolio

Aqua Pool & Hydro Gate

Als mobiler Pool mit Wassernebel-Installation tagsüber ist das Aqua Pool + Hydro Gate eine erfrischende Oase, ausgestattet mit diversen Schwimmtieren und Luftmatratzen - ein Ort der Entspannung für Performer*innen und Publikum, der auch als Aqua Fitness Center zum Einsatz kommt. Nachts entpuppt sich das Hydro Gate als visuelle Installation: Der Wassernebel wird zur transparenten, dreidimensionalen Projektionsfläche und Bühnenraum für Performances.

Theresa Aschauer vom Circus Kollektiv Rhizomatic betreut diesen Ort mit Freunden des Circus und den Elementen vor Ort.
www.rhizomatic.at

Visionary Mühlenprojektionen & Agora-Bühnengestaltung

Auch Alexander Peschka aka VJ Sikanda zählt zu den Veteranen im Tree of Life-Organismus. Diesmal gestaltet er in Kooperation mit den neun Studenten der „Academy of Visionary Art – Vienna“ den Mühlenbereich und den Look der Agora-Bühne.

Alexander Peschka
www.sikanda.at.tf
academyofvisionaryart.com

Interaktiver Overhead-Projektoren-Würfel

Auf der Drachenwiese wird ein großer begehbarer interaktiver Overhead-Projektoren-Würfel erbaut und das Publikum ist eingeladen, den Kubus von innen zu bespielen.

Martin Allram
www.facebook.com/liquidmosaiks

Immersive Sound - Light Installation „Hue“

Die Lichtinstallation „Hue“ spielt mit Lichtflächen, die raumfüllend und großformatig durch Nebeleinsatz sichtbar werden und untersucht dabei sensorisch die Beziehung, die wir zu Licht und seinen Eigenschaften haben und mit diesem speziellen Medium erleben.

Leo Bettinelli
www.circuslumineszenz.com/hue.html

3D-Projektionen im Wald

Eine Mapping-Installation im Wald, welche durch einen 3D-Scan und objektangepasste Projektionen die Bäume zum Atmen und Lachen bringt.

Mischek
www@vfx.kiwi

Loslassen - Initiation in die eigene Kraft

Zeitrahmen: Freitag, 7. Juni bis Sonntag, 9. Juni 2019

Jeder Mensch hat ab dem Beginn des Festivals die Möglichkeit, eine handgezogene Transformationskerze zu formen (in der Sonne, am Lagerfeuer oder bei Schlechtwetter mit heißem Wasser).

Um die handgezogene „Seele“ aus rot durchgefärbtem Wachs wird mit weißem, speziell gemischtem Weihrauchwachs eine Skulptur geformt. Dabei können Teilnehmer innere und äußere Bilder ausdrücken. Gedacht soll dabei an eigene Angewohnheiten werden, die einer Transformation bedürfen.

Ab Freitag Abend werden die Kerzen beim Steinkreis der Agora jeweils bei Sonnenuntergang auf großen, mit Wasser gefüllten Schalen rituell entzündet und vor Sonnenaufgang gelöscht.

Das sich in den gasförmigen Aggregatszustand begebende und dadurch entschwindende Wachs initiiert die Auflösung „schlechter“ Gedanken und Gewohnheiten. Die dadurch entstehende einzelne Kerze symbolisiert das „wahre Ich“. Die Wärme der anderen, näher stehenden Kerzen beeinflusst das „Bild“ und alle Kerzen verschmelzen zu einer großen Skulptur.

Gunter Zeman
www.waxart.at

Die magischen Bäume der Agora

Der Mischwald rund um die Agora-Bühne wird mit surrealen Projektionen zum leuchtenden Leben erweckt und gibt dem Besucher der Konzert- & Kunstwiese das Gefühl inmitten eines Kaleidoskops zu fliegen.

Reinhard Pölzl
www.speerspitze.at

DJ-Waldhafen Host

Einer der Kapitäne des Wiener Künstlerkollektivs „SunThing“, Sven Peschke, verwöhnt das kleine Seitental nach dem Hohlweg, den „DJ-Waldhafen“, umzingelt von kleinen Off Shore Floors durch selbstkreierte Lichtspinnereien und mechanischen Interventionen.

Sven Peschke
www.facebook.com/sunthingwien

Glaslinsenspiele mit Laser & Holz

Durch Glaslinsenspiele wird sinnbefreiten Objekten aus Holz mit Sonnenlicht und Laser ein eigenes Wesen eingebrannt.

Der Puk
www.facebook.com/profile.php?id=100008981685674

Verspielter Off Shore-Floor im Wald

Inspirierender und optischer Off Shore-Floor im abgelegenen Wald mit dem Motto "wenns funktioniert is net deppat" lädt ein, die Nacht produktiv und experimentell zu erleben.

Florian Botka
www.flo.bo

Tanzende Flammen

Vier midi-gesteuerte Flammenwerfer begleiten die nächtliche Musik zu besonderen Zeiten. Bei dieser Performance kommen auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auf ihre Kosten.

Gudio „Gucky“ Koch
youtu.be/G_icfmE2-w0

LEDs in buntem Wachs

LEDs werden in buntes Wachs gekleidet, seriell geschaltet und mit alten recycelten Laptop-Akkus versorgt. Sie werden in der Dunkelheit der Nacht da und dort den Weg in besonders schöne Ecken weisen.

Martin Budischowsky aka Kerzenmartin
www.facebook.com/martin.budischowsky

Drachenbühne-Visuals

Lukas Dittami – musikalische Visuals für die Drachenbühne von einem Musiker
www.facebook.com/lukas.dittami

Lichterlabyrinth

Das Lichterlabyrinth erbaut sich unter der Leitung von Silke Sonntag aus Sachsen im koordinierten Spiel mit den Kindern der Drachenwiese. 800 mit Sand gefüllte Papiersackerl werden mit je einem Teelicht bestückt und nach einem gemeinsam erarbeiteten Plan auf einem definierten Platz angeordnet. Der gruppendynamische Prozess der Planung, Bewerbung, Umsetzung und Rückbau des Labyrinths soll den teilnehmenden Kindern auch Einblick in die Arbeitsweise des Projektmanagements ermöglichen und schenkt uns in der Nacht einen leuchtenden und magischen Ort der Kontemplation.

Silke Sonntag
www.facebook.com/BUStART.Design