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Die Geschichte des Festivals

Das Festival entstand 1998, als fünf Geschwister eine dreitägige Hommage-Party an ihren verstorbenen Vater und Maler Manfred Stein organisierten und im Laufe der Nächte den unveröffentlichten Bilderzyklus an die Außenwände ihrer Mühle im Rosental/Kautzen/NÖ projezierten. Sie luden befreundete Musiker und Künstler für das nächtliche Programm und 400 Besucher hörten, schauten und staunten bis zum Morgengrauen.

Daraus entwickelte sich eine jährliche Veranstaltungsreihe jeweils zum Thema eines ausgewählten Bildes, welche im Juni 2016 ihre Fortsetzung in den Symbolen des Werkes „Das letzte Fest“ findet. (Da sich hier der Abschluss eines Zyklus ankündigt, wird sich künftig „das Gesicht“ des Festivals wahrscheinlich verändern – ohne aber sein Wesen zu verlieren.)

Vorzeichen

Seit 9 Jahren werden immer mehr lokale Jugendvereine in die Gestaltung des Programms involviert und geben dem Happening eine spezielle generationen- & disziplinenübergreifende Substanz. Die einzigartige Anatomie des Festival-Miracles gepaart mit dem jeweils schwebenden Zeitgeist bildet das fruchtbare Fundament des „Fusion-Charakters“ und den magischen Rahmen im Rosental. Dieses Mal erarbeiten 14 unterschiedlichste Vereine in Wechselwirkung das in sich runde Programm und orten durch diese intensive Interaktion ihre Identität in einem neuen Feld. In der losgelösten Atmosphäre und im festlichen Kontext dieser singulären Begebenheit ist die Tiefe und Authentizität und der daraus resultierende Benefit für jeden Einzelnen ohne Vergleich.

Grundgedanke des Festivals ist der “Crossover-Aspekt” in alle Richtungen.

D.h.: Ost trifft West, Einheimische treffen auf Künstler und Städter, Jung trifft Alt… Im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Seminaren werden die Besucher des Festivals zur interaktiven Teilnahme angeregt – neue Erfahrungen und neues Wissen bereichern den darauf folgenden Alltag eines jeden Einzelnen. Das Publikum wird animiert, durch angebotene Gruppenprojekte ein Teil des gemeinsamen Happenings zu werden. Angedacht ist, dass sich das „Tree of Life“ – Festival („Lebensbaum-Festival“) als periodisch wiederkehrendes Moment (jährlich) zu einem internationalen Austausch-Marktplatz alternativer und innovativer Lebensweisen etabliert.

Bereits stattgefunden 1998 – 2015:

1. Landschaft und Menschenwürde
2. Afrika
3. Abschied von …
4. Mutter Erde
5. Anrufung der Sonne
6. Mondfest
7. La Gorda
8. Die Ahnen
9. Die Heimkehr …
10. Lebensbaum Teil 1 „Aufruf“
11. Lebensbaum Teil 2 „Zusammenkunft“
12. Lebensbaum Teil 3 „Weitergabe“
13. Der Tanz des Schamanen
14. Die Mondgöttin
15. Das Böse, es ist Nichts!
16. Die Geburt eines neuen Zeitalters
17. Der blinde Seher